Manuelle Therapie:
Durch die manuellen Techniken kann der / die Therapeut/in das Bewegungsausmaß der Gelenke und die Geschmeidigkeit von Muskeln und Nerven positiv beeinflussen. Manuelle Therapie befasst sich mit Fehlfunktionen der Gelenke, Wirbelsäulenschmerzen im Hals-, Brust- und Lendenbereich und funktionellen Störungen wie manche Formen von Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Ohrensausen oder Atemstörungen. Unsere TherapeutInnen benutzen verschiedene manualtherapeutische Techniken, die zur Auffindung und Behandlung dieser Störungen dienen (z. B. Maitland, Kaltenborn, Janda, Cyriax)
Diese Therapieform beschäftigt sich mit präventiven und rehabilitativen Maßnahmen im Zusammenhang mit diversen Sportverletzungen. Die Erstellung eines sportartenspezifischen und individuellen Trainingsplanes ist für jeden vorgesehen.
Cranio-Sacrale-Osteopathie:
Das cranio-sacrale System ist ein eigenständiges physiologisches System, das mit den anderen neurophysiologischen und physiologischen Systemen in einer engen Wechselbeziehung steht. Es steht mit folgenden Systemen des Körpers in Verbindung: Nervensystem, muskulo-skeletales System, Gefäßsystem, Lymphsystem, endocrimes und resperatorisches System. Diese Systeme werden vom cranio-sacralen System beeinflusst und diese Systeme wiederum beeinflussen das cranio-sacrale System.
Das Bobath-Konzept wird bei der Therapie neurologischer Erkrankungen eingesetzt, z. B. Schlaganfall. Der Patient lernt die Kontrolle über seine Muskelspannung und Bewegungsfunktion so gut als möglich wieder zu erlangen. Ein wichtiger Bestandteil ist das Selbsthilfetraining, um dem / der Patienten/in die größtmögliche Selbstständigkeit wiederzugeben.
Säuglinge, Kleinkinder und Kinder mit körperlichen Beeinträchtigungen, motorischen Defiziten, neurologischen Erkrankungen und Entwicklungsverzögerungen benötigen Unterstützung und Förderung ihrer Bewegungen. Angelehnt an die Bobath-Therapie für Erwachsene wird versucht, den Kindern den Weg in ein selbständiges Leben zu erleichtern. Das Konzept beruht auf der Annahme der "Umorganisationsfähigkeit" des Gehirns, das heißt, dass gesunde Hirnregionen die zuvor von den erkrankten Regionen ausgeführten Aufgaben neu lernen und übernehmen können. Häufig sind bei traumatischen Hirnschädigungen nicht die eigentlichen Kontrollzentren zerstört, sondern Verbindungswege unterbrochen, die durch konsequente Förderung und Stimulation des Patienten von Seiten aller betreuenden Personen neu gebahnt werden können.
Das Konzept basiert auf einer reflexinduzierte Bewegung bei Kindern d. h. es gibt so genannte Reflexzonen, die therapeutisch genutzt werden können. Drückt der / die Therapeut/in auf diese Stellen so kann eine motorische Gesamtreaktion beim Kind ausgelöst werden. Die Anwendung findet in verschiedenen Körperlagen statt und die Reaktionen des Kindes können vom Therapeuten mitgesteuert werden. Ziele dieses Konzeptes sind einerseits die Erlangung einer weitgehend normalen Motorik und andererseits die Vermeidung von Sekundärschäden.
Die Beckenbodenmuskulatur kann bei der Frau durch Geburten, Unterleibsoperationen, Gebärmuttersenkungen und mit zunehmendem Alter geschwächt werden. Dies wiederum kann zu mangelnder Kontrolle der Ausscheidungsorgane führen. Blasenschwäche betrifft nicht nur Frauen sondern auch Männer, vor allem nach chirurgischen Eingriffen an der Prostata. Als Beckenbodentraining werden spezifische Muskelübungen bezeichnet, die dazu dienen sollen, die Beckenbodenmuskulatur zu stärken.
Skoliosebehandlung nach Schroth:
Skoliose ist eine seitliche Verkrümmung und Verdrehung der Wirbelsäule. Die Beweglichkeit der Wirbelsäule ist meist im betroffenen Abschnitt deutlich verringert. Der / Die Physiotherapeut/in zeigt Übungen, die eine Verbesserung der Beweglichkeit und eine Verhinderung der Weiterentwicklung einer Skoliose zum Ziel haben.
Die Bowen-Therapie wirkt sehr entspannend und bringt den Körper durch sanfte, aber präzise Griffe an ganz speziellen Punkten des Körpers (z. B. Akupunkturpunkte) ins Gleichgewicht. Der / Die Patient/in fühlt eine deutliche Entspannung und die Selbstheilungskräfte werden aktiviert.
Cranio-Mandibuläre-Therapie (Kiefergelenke):
Sehr oft findet man die Ursache für Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Ohrensausen oder Muskelverspannungen im Bereich des Kiefergelenkes oder der Kaumuskulatur (z. B. durch eine Kieferfehlstellung, orthopädische Eingriffe u.s.w.). Durch gezielte Mobilisations- und Muskeltechniken können diese Probleme erfolgreich behandelt werden.
Dieses Konzept wird bei Schmerzen und Bewegungseinschränkungen im Bereich Wirbelsäule und Extremitätengelenke angewendet. Es handelt sich dabei um eine Kombination von manualtherapeutischer Mobilisation und aktiver Bewegung. "Mobilisation with movements"
Das McKenzie-Konzept ist ein früh-aktives, prophylaktisches Konzept mit dem Ziel der Verhütung von Rezidiven und der Vermeidung von Chronifizierung. Die PatientInnen werden aktiv in die Therapie einbezogen und passive Mobilisationen werden erst dann angewandt, wenn keine weitere Verbesserung der Symptome in Sicht ist. McKenzie ist sehr patientenfreundlich, da man viel Wert auf Aufklärung des / der Patienten/in legt.
FBL heißt übersetzt die "Funktionelle Bewegungslehre" und ist ein Verfahren der unmittelbaren Bewegungsbeobachtung und ihrer Auswertung für die Therapie. Der / Die Therapeut/in analysiert Haltung und Bewegung, um ein funktionelles Problem am Bewegungsapparat zu erkennen.
Die Triggerpunktbehandlung beschäftigt sich mit der Behandlung von Schmerzpunkten, die aus der Muskulatur kommen und zu starken Ausstrahlungen führen (z. B. Nackenmuskulatur > Kopfschmerzen, Unterarmmuskulatur > Tennisarm).
Die Spiraldynamik wendet sich an Menschen, die an Haltung, Bewegung und Körperbewusstsein arbeiten möchten und ihre Gesundheit durch anatomisch richtiges Bewegen fördern wollen.
Muscle Balance - Fine Tuning Muscle:
Bei diesem Therapiekonzept geht es um die Analyse und Klassifizierung von Bewegungsstörungen basierend auf Dysbalancen innerhalb verschiedener Muskelschichten. Der / Die Therapeut/in versucht über gezielte Aktivierung verschiedener Muskelgruppen diese Bewegungsstörungen zu korrigieren.
Dieses Therapiekonzept geht davon aus, dass zahlreiche Schmerzzustände am Bewegungsapparat auf Fehlbelastung von Wirbelsäule und Gelenken sowie auf eine schlechte Körperhaltung zurückzuführen sind. Ziele dieser Therapie sind das Erlernen einer aufrechten Körperhaltung, die Korrektur der Statik des gesamten Körpers, sowie das Lösen entstandener Muskelkontraktionen.
Durch spezifische Techniken am tief liegenden Bindegewebe (z. B. Muskelhüllen) wird versucht, über das Fasziensystem ausgleichend auf den Gesamtorganismus einzuwirken und dem / der Patient/in zu neuer Balance zu verhelfen.
Es handelt sich um einen Wiedererziehungsprozess zu einem besseren Gebrauch von uns selbst bei allen Tätigkeiten des täglichen Lebens. Es geht vor allem darum, unsere gegen die Gesetzmäßigkeiten gerichteten Gewohnheiten zu erkennen und dann zu unterlassen. Von zentraler Bedeutung ist dabei die "Freiheit der Wirbelsäule".
Hierbei handelt es sich um ein Beckenbodentraining, das sich sowohl an junge Frauen nach Geburten als auch an ältere Frauen, die unter Blasenschwäche bzw. unfreiwilligen Harn- oder Stuhlverlust leiden, richtet. Dieses Konzept isoliert den Beckenboden nicht, sondern sieht ihn als Teil der aufrichtigen Muskelgruppen.
Die Dorn Breuss Behandlung wird auch als sanfte Wirbelsäulenbehandlung bezeichnet und stellt eine einfache, aber wirksame Möglichkeit dar, um Blockaden und Fehlstellungen in den Gelenken und in der Wirbelsäule zu erkennen und zu lösen. Dieses Therapieverfahren gliedert sich in zwei unterschiedliche Formen, die speziell auf die Wirbelsäule, als Seelenachse des Menschen, einwirken.
Der Skenar arbeitet auf der Hautoberfläche und aktiviert durch elektrische Impulse die Selbstheilungskräfte, da er mit dem Körper in direkten Dialog tritt. Es ist ein durch bipolare Elektroimpulse gesteuertes Therapieverfahren zur lokalen und ganzheitlichen Behandlung chronischer und akuter Krankheitsbilder.